Wie lange hält ein Maulkorb?

Sigmar Westerhagen

Wie lange hält ein Maulkorb?

*

Wir leben in einem Land, in dem es keine unterschiedlichen Meinungen geben darf, in dem eine Verhaltensweise entstand, die von Angst geprägt ist und als soziale Psychopathie bezeichnet werden muss. In der Verkleidung des Wohltäters ist der Staat zum Gesinnungserzieher geworden. Was im Anfang nur Verhaltensnormierung schien, ist zu perfider Gesinnungsmanipulation geworden. Wir kennen die Verbote, die in unserer Gesellschaft herrschen, für Bürger wie für Politiker und erleben, was passiert, wenn wir sie nicht beachten. Wir wissen, dass bestimmte Themenkreise öffentlichen Diskussionen entzogen werden. Was Missfallen erregt, wird ausgeschaltet. Wir sahen gerade, dass man den Job verlieren kann, wenn unbequeme Wahrheiten ausgesprochen werden. Durch Verdrehen der Wahrheit aus einem mutigen Bürger einen Volksverhetzer zu machen, ist infame Strategie geworden. Ein Auto oder ein Haus kann in Flammen aufgehen, ohne dass die Täter gefunden werden. Man kann sogar Meinungen kaufen und Gerichte bestechen. Wir müssen auch schweigen, wenn die Justiz durch Rechtsbrüche und Rechtsbeugungen zum Sumpfland geworden ist. Unsere Meinung hat so zu sein, wie es der Staat wünscht. Das gilt auch für historische Ausstellungen und für Schulbücher, die gefälschte Geschichte vermitteln. Mit Demokratie und einem Rechtsstaat hat das nichts mehr zu tun.

Wenn Selbstbewusstsein zur sozialen Psychiatrie wird

Einst legten die 68er fest, was wir sagen, schreiben und denken dürfen, daran hat sich bis heute nichts geändert. Man nennt es Politische Korrektheit. Der deutsche Bürger gehorcht und schweigt. Dass er sich beugt, hat seinen Grund. Er ist in einem Schuldbewusstsein aufgewachsen, das man ihm lange genug eingeimpft hat. Dieses Gefühl, am Krieg und seinen Verbrechen schuldig zu sein, wurde so auffällig, dass es sogar das britische Oberhaus beunruhigte und der englische Politiker Lord Marsh 1995 sagte “Es ist eine Tatsache, dass die deutsche geistige Verstörtheit und das Schuldgefühl über die 12 fürchterlichen Jahre übertrieben sind und einen unheilvollen Einfluss auf die nächste Generation gehabt haben. Die Art und Weise, wie manche Deutsche diese Bürde tragen, ist nicht gut für Deutschland und auch nicht gut für Europa.” Dieses Schuldgefühl nahm dem Deutschen das Selbstbewusstsein und auch die Souveränität. Die von Generation zu Generation übertragene sogenannte Kriegsschuld wird weiter wach gehalten, nicht zuletzt mit dem Ruf aus der Partei der Grünen: “Nie wieder Deutschland!”. Doch die Schuldzuweisung rückt in ein anderes Licht, wenn bisher geheim gehaltene Akten öffentlich werden. Als Winston Churchill Deutschland den Krieg erklärte, rief er “Dieser Krieg ist Englands Krieg. Sein Ziel ist die Vernichtung Deutschlands. Vorwärts, Soldaten Christi!” (Rundfunkansprache am 3.9.1939) Einige Zeit später sagte er in einem Gespräch mit Stalin im Oktober 1944: “Das Problem ist, wie man Deutschland daran hindern kann, zu Lebzeiten unserer Enkel wieder auf die Füße zu kommen.” Und vor Vertretern des deutschen Widerstandes hatte er betont: “Sie müssen sich darüber klar sein, dass dieser Krieg nicht gegen Hitler oder den Nationalsozialismus geht, sondern gegen die Kraft des deutschen Volkes, die man für immer zerschlagen muss, gleichgültig, ob sie in den Händen eines Hitler oder eines Jesuitenpaters liegt.” (Peter Kleist: Auch Du warst dabei, Heidelberg 1952, S. 370 und Emrys Hughes: Winston Churchill – His Career in War and Peace, S.145) Dass wir noch immer keinen Friedensvertrag haben, sondern nur eine bedingungslose Kapitulation, und nach fast 100 Jahren noch immer Reparationszahlungen aus dem Versailler Diktat leisten, entspricht diesen Worten eindeutig.

Wie das Volk die Sprache wiederfindet

Es ist schwer, unter solchen Voraussetzungen wieder das Aufrechtgehen zu lernen. Vor allem ist es unter der Diktatur der political correctness schwer, denn sie hat, in der Umkehr von Wahrheiten gut geschult, den Bürger verunsichert, durch manipulierte Begriffe in Presse und Fernsehen getäuscht und zum Schweigen gebracht. Die Meinungsfreiheit, die ihm mit dem Grundgesetz im Artikel 5 zugesichert ist, wurde erstickt. Wer ist es eigentlich, der uns den Maulkorb anlegte und noch immer darüber entscheidet, was gesagt und geschrieben werden darf und was zu unterschlagen ist, und der sogar unser Leben bedrohen kann? Wer sitzt in diesem kleinen Meinungskartell, das die Kontrolle über unsere politische und private Gesinnung übernommen hat, Unmoral zu Moral erklären kann und als neue Inquisition über uns hinwegfegt? Es kann Veranstaltungen boykottieren, es kann Menschen verfolgen, es kann Gewalt anwenden und Morddrohungen aussprechen. Ein paar Tausend beherrschen in falscher ideologischer Prämisse Millionen. Wir erleben es gerade wieder in diesen Tagen. Linke Medien überstürzten sich in der Kritik an der Schweiz, die gegen weitere Minarette und gegen eine muslimische Parallelgesellschaft stimmte, und manipulierten die Meinung der Deutschen in gewohnter Weise. Dabei wissen sie sehr wohl, dass die Deutschen wie die Schweizer abgestimmt hätten. Wahrscheinlich wäre der Prozentsatz in Deutschland noch höher gewesen. Die Schweizer haben es mit klarem Verstand getan und entgehen damit der Gefahr der Unterwanderung, die den deutschen Staat, politisch und sozial, in den Grundfesten erschüttert hat. Die Schweiz ist das erste europäische Land, das einen Schutzwall gegen die Islamisierung der Heimat gezogen hat. Die Deutschen müssen im Augenblick den Maulkorb noch fester ziehen, denn wer den Schweizern öffentlich zustimmt, könnte mit dem Paragraphen 130 aus dem Strafgesetzbuch in Konflikt kommen, weil seine Meinung angeblich ‘den öffentlichen Frieden stört’. Politik wird auf den Kopf gestellt. Ein Staat kann kulturelle Mischungen durch Einwanderung zulassen. Da jedes Volk aber berechtigt ist, kulturelle und religiöse Mischungen abzulehnen, ist jetzt die Frage zu hören, warum nicht auch in Deutschland eine Volksabstimmung möglich ist. Unser Grundgesetz enthält andere Regelungen, die der direkten Demokratie, wie sie in der Schweiz besteht, nicht entsprechen. Die Schweiz kann lebenswichtige Fragen der Bevölkerung zur Entscheidung vorlegen. Deutschland hat keine direkte Demokratie. Es ist ein Parteienstaat, der an Entscheidungen mitbeteiligt ist. Es gibt aber einen Weg, die Stimme des Volks, die seit Jahrzehnten überhört wird, wieder wahrzunehmen. Entweder muss das Grundgesetz geändert werden oder Deutschland muss endlich wieder eine Verfassung bekommen, die es seit der bedingungslosen Kapitulation von 1945 nicht mehr hat.

Was gegen den Willen des Volkes geschah

Es ist viel, was sich unter dem Maulkorb angestaut hat. Es ist sogar Schaden am Volk entstanden, seit ein paar Politiker aus Deutschland ein Einwanderungsland machten. Dass die fremden Völker die Gewohnheiten und Kultur ihrer Dörfer, ihrer Sippen und Moscheen beibehalten würden, war damals ein abwegiger Gedanke. Die Einwanderung geschah gegen den Willen der Bevölkerung. Auf Wunsch und Druck der türkischen Militärregierung wurde 1965, nach Absprache mit der deutschen Wirtschaft, ein Anwerbeabkommen für türkische Gastarbeiter abgeschlossen, mit einer Aufenthaltsbegrenzung von zwei Jahren. Familiennachzug wurde ausgeschlossen. Als unter der Regierung Brandt 1973 der totale Anwerbestopp beschlossen wurde, befanden sich 500.000 bis 700.000 Türken im Land. Darunter waren auch die Eltern eines Cem Özdemir, der heute, in der Partei der Grünen verankert, den Unsinn verbreitet, die Türken hätten am Wiederaufbau Deutschlands mitgewirkt und könnten daher Deutschland als “ihr Land” betrachten. Deutschland war zu dieser Zeit die zweite Wirtschaftsmacht nach den USA. Die Türkei erhielt als Entwicklungsland noch Entwicklungshilfe aus Deutschland, die bis 1998 gezahlt wurde. Dann setzte eine von türkischer Seite unterstützte Ketten-Einwanderung ein, zum Teil illegal oder durch sogenannte Familienzusammenführung gefördert. Damals sprach Bundeskanzler Helmut Schmidt die Meinung der deutschen Bürger offen aus: “Das Boot ist voll!”. Später fügte er im Sinn des Volks hinzu: “Mir kommt kein Türke mehr über die Grenze.” (“ZEIT”, Februar 1982) Helmut Kohl, mit türkischer Verwandtschaft, sah es anders. Spätere Regierungen haben das Unbehagen und die Angst, die sich im Volk ausbreitete, nicht zur Kenntnis genommen.

Das Christenpogrom von 1955

Dass die Regierung die Unterwanderung zuließ, war unbegreiflich, denn nur ein paar Jahre zuvor hatte das große Christenpogrom von Istanbul stattgefunden. Es ist verboten, darüber zu sprechen, was im September 1955 geschah. 100.000 Menschen waren aus Anatolien, mit Waffen ausgerüstet, nach Istanbul transportiert worden. Die Horden zogen durch die Prachtstraßen der Stadt, wo die christliche Minderheit seit Jahrhunderten lebte, und zerstörten mit Dynamit und Äxten 4.000 griechische Geschäfte, setzten 72 orthodoxe Kirchen und 30 Schulen in Brand und vernichteten das gesamte Eigentum der Christen. Geistliche wurden zu Tode gequält, Frauen vergewaltigt und christliche und jüdische Gräber geschändet, 45 Kirchengemeinden zerstört. In der Stadt lebten damals 600.000 Menschen, über die Hälfte waren Christen, Armenier und Juden. Zurückgeblieben sind nur 50.000 Armenier und 2.000 Christen. Der türkischen Bartholomäusnacht folgte ein Massenexodus nach Griechenland. Der türkische Autor Orhan Pamuk, der darüber berichtete, erhielt unzählige Morddrohungen, musste untertauchen und ist noch heute gefährdet. Trotz dieser Verbrechen ließ man Millionen türkisch-arabischer Großfamilien mit ihren Clans über Jahrzehnte hinweg in Deutschland einströmen. Und es warten schon wieder Millionen darauf, sich in Deutschland niederzulassen. Sollte der von der Türkei ersehnte EU-Beitritt gelingen, würden weitere Millionen in zweistelliger Zahl, vor allem aus Anatolien, ins Land kommen, um mit unseren Steuergeldern ein besseres Leben zu führen.

Das Tabu der deutschen Sozialhilfe

Die Soziallasten sind ins Uferlose gewachsen. Das deutsche Sozialsystem ist schwer angeschlagen. Darüber zu sprechen ist ein Tabu. Der tief verschuldete deutsche Staat, dem bereits die Entwertung des Geldes droht, zahlt für die gesamte Migranten- und Asylantenbetreuung mit den jahrelangen Gerichtsprozessen eine Summe, die nicht preisgegeben wird und streng unter Verschluss steht. Wirtschaftsexperten schätzen sie auf 70 bis 100 Milliarden Euro im Jahr. Die vom Staat tausendfach eingerichteten Überwachungsstellen gegen islamischen Terror sind darin nicht enthalten. Wir wissen, was der Staat den deutschen Familien und Notleidenden damit entzieht. Es ist bekannt, dass auf dem deutschen Arbeitsmarkt schon längst kein Bedarf mehr für ausländische Arbeitskräfte besteht. Die Kriminalitätsquote unter türkisch-arabischen Jugendlichen mit 70 % darf nicht erwähnt werden, ihr Herkunftsland wird in der Presse verschwiegen. Dass sich deutsche Polizisten in türkische Stadtviertel nicht mehr hineinwagen, sprechen die Medien nicht offen aus. Unsere Steuergelder sind aber gut genug für die Antidiskriminierungsstelle des Bundes, die mit einer Plakatkampagne auf deutschen Bahnhöfen und in Schulen für den Islam wirbt.

Der langsame Vormarsch auf Europa

Den Einfluss türkischer Machtinteressen auf die deutsche Politik hat unsere Regierung bis heute ignoriert. Unsere Politiker sprechen lieber von “Bereicherung” und von “Schätzen”, wie es der öffentliche Diskurs verlangt. Wenn sie dabei an die Alhambra in Granada oder den Felsendom in Jerusalem denken, der allerdings von christlichen Handwerkern errichtet wurde, verwechseln sie Kunst mit Geschichte. Der Vormarsch des Islam zur Weltherrschaft begann 1453, als das christliche Konstantinopel und der gesamte christliche Osten in die Hände der Türken fielen. Als sie 1683 vor Wien standen, vereinte sich das ganze Europa und schlug sie zurück. Jetzt kommen sie auf friedlichem Weg, und Europa empfängt sie mit offenen Armen. Europa schwieg, als der deutsch-türkische Vural Öger (für die SPD im Europaparlament) bei einem Essen mit türkischen Freunden der türkischen Zeitung ‘Hürriyet’ erklärte: “Das, was Sultan Suleyman mit der Belagerung Wiens 1683 begonnen hat, werden wir mit unseren kräftigen Männern und gesunden Frauen verwirklichen.” Europa schwieg auch, als vor ein paar Wochen der türkische Außenminister in Sarajewo Ahmet Davutoglu das Ziel der türkischen Politik preisgab: Das osmanische Reich des 16. Jahrhunderts wieder auf dem Balkan zu errichten. Die Vorstellung, die Türkei würde Christen mit offenen Armen aufnehmen und ihnen gestatten, Tausende von Kirchen im Land zu bauen, entbehrt nicht der Faszination. Schwört doch Premier Erdogan auf das Wort Toleranz.

Regieren in Geschichtsvergessenheit

Wir fragen uns, was passieren würde, wenn in der Türkei ein Christ ausrufen würde: “Wer Christen kritisiert ist ein Geschwür, das ausgemerzt werden muss.”, wie es der Generalsekretär vom Zentralverband der Muslime in Deutschland. ausrief: “Islamkritiker sind wie Geschwüre, die man ausmerzen muss!” Und was würde geschehen, wenn der deutsche Außenminister in der Türkei die Christen dazu aufrufen würde “Wehrt euch gegen die Türken!”, so wie kürzlich der türkische Botschafter in Berlin seinen Landsleuten zurief: “Wehrt euch gegen die Deutschen!” Diese fragten sich, ob das wohl Entfachung zum Bürgerkrieg sei. Die deutsche Regierung schwieg aus Feigheit oder aus Angst vor Gewalt. Die Unruhe im Land wächst. Das Schweigen der Regierung verstärkt die Unsicherheit. Seit langem ist offenbar, dass der Islam ein neues islamisches Reich in Europa anstrebt und sein unübersehbares Netzwerk über die Länder ausgeworfen hat. Der bayrische Verfassungsschutz hat im Jahr 2001 die Worte von Mehmet Sabri Erbakan (ehemaliger Vorsitzender der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs in Deutschland) festgehalten: “Die Europäer glauben, dass die Muslime nur zum Geldverdienen nach Europa gekommen sind. Aber Allah hat einen anderen Plan.” Geschichtsvergessen haben Politiker das christliche Land den Muslimen so weit geöffnet, dass der türkische Premier Erdogan von einer “türkischen Provinz in Deutschland” spricht. Im Siegergebaren vertraut er wohl der Statistik mit der Prognose, dass zuerst Holland, dann Belgien und Österreich und nach 25 Jahren Deutschland zunehmend muslimisch wird.

Die Anmaßung der türkischen Minderheit

In Deutschland leben aber nur 1,8 Millionen Türken, eine kleine Minderheit, die keine Ansprüche stellen kann, wie neuerdings die Forderung nach 10 bis 30 % Beteiligung an Arbeitsstellen im deutschen öffentlichen Dienst. Wir kennen diese bis ins Lächerlich-Groteske reichenden Forderungen, die der Staat in der Pose deutscher Dienstboten stets erfüllt hat. Dagegen müssen wir an die 4 Millionen Ausländer aus Europa erinnern, die mit uns problemlos zusammenleben und den Frieden nicht stören. Es sind nur die Muslime, die in völliger Überschätzung ihrer Position immer wieder neue Rechte einfordern, die ihnen als Minderheit nicht zustehen. So ist allmählich aus einer kleinen türkischen Parallelgesellschaft eine Gegengesellschaft geworden, die nun das Wort ‘Integration’ durch ‘Partizipation’ ersetzen möchte. Früh war erkennbar, dass sich eine militant-missionierende Religion in Deutschland ausbreitet und dass es sich dabei um den Jahrhunderte alten “Heiligen Krieg gegen die Ungläubigen” handelt. Gleichzeitig verstärkt sich in den arabischen Ländern und in der Türkei der Hass gegen Christen. Wir brauchen gar nicht so weit zu schauen. Es hat sich keine Stimme erhoben, weder unter Geistlichen noch unter Politikern, als kürzlich der Erzbischof von Sarajewo, Kardinal Vinko Puljic, über die Leiden der Christen in Bosnien-Herzogowina berichtete. Während aus den arabischen Ölländern viel Geld in den Bau von Moscheen fließt, wird ein Buch mit der Hetze gegen Jesus Christus in Hunderttausenden Kopien unter die muslimische Bevölkerung verteilt (Nachrichtenagentur Zenit 26.11.2009)

Die nicht-muslimische Gesellschaft eines Ministers

Es ist tragisch für ein Land, wenn Politiker in totalem Geschichtsvergessen gegen die Meinung des Volkes handeln und sich in der Haltung zum Islam verrannt haben. Statt sich für die innere Verbindung zwischen West und Ost einzusetzen, für die wahre Einheit des deutschen Volks, hat die Regierung vorrangig Migrantenpolitik betrieben und den Deutschen die notwendige Fürsorge entzogen. Man muss es auch als Tragik bezeichnen, wenn ein Minister in seiner Sprachverwirrung von einer ‘nicht-muslimischen Mehrheitsgesellschaft’ spricht. Sollte Herr Dr. Schäuble damit das deutsche Volk gemeint haben, hätte er auf der Islamkonferenz vor Muslimen sein eigenes Volk öffentlich diskriminiert. Es sei noch der sprachlich manipulierte Begriff der Deutschtürken erwähnt, den es nicht gibt, wie es auch keine Deutschitaliener und Deutschfranzosen gibt. Entweder ist man deutscher Staatsbürger oder Türke, der mit dem deutschen Pass Bleiberecht auf Lebenszeit und alle Vorteile des deutschen Sozialsystems erworben hat –, aber eingedenk des Wortes von Premier Erdogan, dass er dennoch immer Türke bleiben soll.

Die getrennten Welten im Leben und Glauben

Herr Erdogan hat Recht, es gibt keine Vermischung. Die Geschichte hat uns über Jahrhunderte gelehrt, dass Islam und Christentum in ihren grundverschiedenen Lebens- und Glaubenswelten nicht vereinbar sind. Im Hinblick auf die christlichen Grundlagen, auf denen unser Grundgesetz basiert, ist festzustellen, dass sich die westliche Welt seit der Aufklärung, trotz mancher Rückschläge, zu einer demokratischen Zivilgesellschaft durchgerungen hat, im Gegensatz zum antidemokratischen Islam, einer Religionsgesellschaft, die die Weltherrschaft beansprucht. Der islamische Orient und das christliche Abendland sind getrennte Welten. Sie können nur in gegenseitigem Respekt nebeneinander existieren. Dieser Respekt gerät in Gefahr, wenn der Islam als politische Religion nach der Weltherrschaft greift. Ihr ist es gegen den Willen des Volkes gelungen, auf deutschem Boden über 3000 Moscheen und Gebetshäuser zu bauen, während in der Türkei Kirchen verboten sind. Selbst Bittsteller Kardinal Meisner bat vergeblich um eine Kirche in der Paulus-Stadt Tarsos. Wir müssen uns einmal klarmachen, was wir den Entscheidungen unseres Staates zu verdanken haben. Der Religionsunterricht wurde in Schulen abgeschafft, aber Islamunterricht zugelassen. Das Kreuz wurde in Kindergärten und Schulen entfernt, aber Gebetsräume für muslimische Kinder gefordert. Die von deutschen Politikern gepriesene ‘Vielfalt’ und der Moscheebau auf christlichem Boden werden vom Volk längst als eine Bedrohung des sozialen Friedens gesehen.

Die Übersiedlung eines türkischen Volks auf christlichen Boden

Sehen wir auf dieses deutsche Land, so scheint es uns wie eine tiefe Ironie, im Grunde wie ein schizophrenes Phänomen der Geschichte. Die Türkei hat die Christen gedemütigt und aus dem Land vertrieben. Danach hat sie das eigene türkische Volk zu Millionen, im Auftrag Allahs, auf christlichen Boden nach Deutschland und Europa verpflanzt, wo es niemals eine Heimat finden kann.

Ein Volk steht nun vor der Frage, warum der Christengott das Licht über Deutschland ausgelöscht hat. Die Menschen selbst haben das Licht ausgehen lassen. Die Kirche und ihre Bischöfe haben kläglich versagt. Sie haben ihr Volk im Stich gelassen, eine junge Generation aus den Augen verloren. Sie waren nicht imstande, ihren Gemeinden Andacht und den Beistand ihres Gottes in das Herz zu legen. Alles ist Wandel im Leben. Eines Tages werden die Menschen die Freiheit des Wortes einfordern und ihren Gott wiederfinden. Kein Volk kann ohne Glauben existieren.

1 Kommentar

Eingeordnet unter Uncategorized

Eine Antwort zu Wie lange hält ein Maulkorb?

  1. Helen Drols

    Aus tiefster Seele und mit großer Wut im Bauch stimme ich diesen Aussagen zu. Wie ohnmächtig sind wir geworden, verführt und nieder gedrückt! Wer gibt unserer Jugend eine Zukunft in Freiheit? Wer hilft uns aus diesem Dilemma heraus?
    Hoffentlich nicht wieder so ein Typ wie 33!!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s