“Islamischer” oder “transnationaler” Terrorismus? – Etikettenschwindel bei der FAZ

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) läßt gerade in den letzten Monaten ein Maß an Verdunstung konservativer Substanz und auch des Niveaus (beim Feuilleton) erkennen, das alte Stammleser schier verzweifeln läßt. Das Abonnement bleibt nur wegen fehlender Alternative (vorläufig) aufrecht erhalten.

Das Verdunsten konservativ-kritischer Substanz zugunsten einer bedenklichen Anpassung an den linken Zeitgeist zeigt sich exemplarisch im Umgang mit dem Islamismus und dessen anvisierter Islamisierung Europas.  So atmeten die Berichte und Kommentare zum Schweizer Minarettverbot den muffigen Dhimmi-Geist der Empörung über ein dummes Volk, das die Zeichen der Zeit nicht erkannt habe.

Nun liegt der Leitartikel Klaus-Dieter Frankenbergers “Flug 253″ (28.12.2009) zum gerade noch vereitelten Anschlag eines mohammedanischen Terroristen auf eine amerikanische Verkehrsmaschine vor. Statt das Kind beim Namen zu nennen und von “islamischem Terrorismus” zu sprechen, verwendet der Kommentator nur den Verschleierungsbegriff  “transnationaler Terrorismus”, z.B.:

“Sollte jemand geglaubt haben, man habe den transnationalen Terrorismus im Griff, so dass man in puncto Sicherheit Entwarnung geben könne, dann wurde er eines Besseren belehrt.”

Frankenberger könnte bei sich selbst anfangen, denn so lange man die Gefahr nicht beim Namen nennt, kann sie auch nicht adäquat bekämpft werden. Es sind keine Australier, Chinesen, Brasilianer oder Eskimos, von denen seit Jahren eine internationale Gefahr ausgeht, sondern praktisch ausschließlich Anhänger des Propheten Mohammed, denen der Tod Andersgläubiger so sehr am Herzen liegt. Damit folgen sie dem Beispiel dieses ihres Idols, das im Jahre 627 den Massenmord an den Juden von Medina befahl und persönlich überwachte.

Hier gilt es anzusetzen, bei der Vorbildfunktion Mohammeds, wenn man den weltweiten Terrorismus der Muslime sinnvoll reflektieren will:

“Man sollte sich klar machen, daß Mohammed, dessen Leben allen Muslimen ein glorreiches Vorbild ist, der einzige Religionsstifter unter den großen Weltreligionen ist, der – laut seiner offiziellen Biographie “Das Leben des Propheten” von Ibn Isshaq – selbst ein Massaker angeordnet hat. Und zwar im Jahre 627 in Yatrib, heute Medina, wo er zwischen 600 und 900 Männer des Stammes der Qureizah, die sich nicht zu dem, was von nun an alle Menschen glückselig machen sollte, also zum Islam, bekehren lassen wollten, ihre eigenen Gräber ausheben und sie dann köpfen ließ. Das Kopfabschneiden im Irak – das übrigens auch anderswo passiert, wie etwa in Nigeria oder im südlichen Thailand, nur schauen wir da nicht hin – ist also keine unvorstellbare Absurdität verirrter Extremisten, sondern hat eine Verwurzelung durchaus im Ursprung des Islam und im angeblich vorbildlichen Leben des Religionsstifters Mohammed.” (Udo Ulfkotte “Der Krieg hat begonnen” – Interview JF 49/2004, S. 3)

Die Ewiggestrigen sind heute Leute wie Frankenberger, die auch acht Jahre nach dem Massenmord im Namen Allahs vom 11. September 2001, fünf Jahre nach dem von Madrid 2004, vier Jahre nach dem von London 2005 immer noch das Etikett vertauschen und von “internationalem” resp. “transnationalem” Terror faseln, statt das Kind beim Namen zu nennen: Es ist “islamischer” Terror in den Fußstapfen des Gründers dieser “Religion”.

Die FAZ sollte uns mit solchen Irreführungen verschonen und zur intellektuellen Redlichkeit zurückkehren, die sie früher auszeichnete. Kluge Köpfe werden sich nur in eine Zeitung vertiefen, die auch von klugen Köpfen gemacht wird. Dazu gehört, daß diese Köpfe eine Sache sachgerecht anpacken und z.B. vom “transnationalen islamischen Terrorismus” schreiben. Damit wäre die Wurzel des Übels benannt und zugleich seine weltweite Virulenz.

Update: Sicherheitskontrollen sollten sich zunächst auf Mohammedaner konzentrieren (FrontPageMagazine 28.12.09):

“… U.S. security agencies refuse to take the sensible precaution of concentrating their resources on the small target pool of suspects, namely Muslims, about 1 percent of the population, hundreds of millions of passengers must bear the burden of extra cost, inconvenience, and loss of privacy.”

1 Kommentar

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Eine Antwort zu “Islamischer” oder “transnationaler” Terrorismus? – Etikettenschwindel bei der FAZ

  1. Helmut Zott

    Die Frage ist berechtigt und von grosser Wichtigkeit, ob Mohammed, den die Muslime für den größten und letzten aller Propheten halten, ein Prophet war. An dieser Frage entscheidet sich, ob der Koran und damit der Islam ein Schwindel und Betrug Mohammeds oder eine mögliche Offenbarung Gottes ist.
    Was sagen die für alle Muslime verbindlichen Schriften, also Koran, Sunna und Scharia, über Mohammed aus? Was sagen uns die Hadithsammlungen?
    Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass die Taten und Worte, wie sie in den Hadithen überliefert werden, alle erfunden sind. Warum sollten Muslime, die versuchen ihren Propheten als vorbildlich darzustellen, so viele Geschichten erfinden, die ihn als einen skrupellosen Menschen zeigen? „Es gibt (wie zu erwarten) kein Hadith, das zum Geiste des Korans im Widerspruch stünde; jedes setzt dessen Tendenz nur fort“ (Jaya Gopal: „Gabriels Einflüsterungen“; S. 254).

    Man betrachte sachlich und vorurteilsfrei einige der bekannten Überlieferungen:

    1.) Sunan Abu-Dawud, Buch 38, Nr 4349:
    Berichtet von Ali ibn Abu Talib:
    Eine Jüdin sprach schlecht über den Propheten, Friede sei mit ihm, und verhöhnte ihn. Ein Mann strangulierte sie, bis sie starb. Der Apostel von Allah, Friede sei mit ihm, sagte: „Für ihren Tod ist kein Blutgeld zu bezahlen“.
    Mohammed entschuldigt einen Mann und lässt einen Mord ungesühnt, nur weil die Ermordete ihn beleidigt hatte.

    2.) Sunan Abu Dawud, Buch 35, Nr 4390:
    Berichtet von Atiyyah al Qurazi:
    “Ich war unter den Gefangenen der Banu Qurayzah. Ihre Begleiter untersuchten uns. Diejenigen, deren Haare schon gewachsen waren, wurden ermordet und diejenigen, die noch keine Haare hatten, blieben am Leben. Ich war unter denjenigen, die noch keine Haare hatten“.
    Dies vollzog sich unter der Verantwortung und Leitung Mohammeds. Das Auswahlkriterium für die Ermordung dieser Frauen waren ihre Schamhaare.

    3.) „Ibn Chatal besaß zwei Singsklavinnen, Fartana und ihre Freundin, die über den Propheten Spottlieder sangen. Mohammed ordnete deshalb an, diese beiden zusammen mit Ibn Chatal zu töten“ (Ibn Ishaq: „Das Leben des Propheten“).

    4.) Ali Dashti, der seine theologische Ausbildung zum islamischen Gelehrten in Karbala und Najaf erhielt, schreibt in seiner Mohammedbiographie „23 Jahre“: „Abu Afak, ein Mann sehr hohen Alters, wurde umgebracht, weil er Anekdoten und Gedichte über Mohammed verfasst hatte. Salem ibn Omayr tötete ihn auf Geheiß des Propheten, der zuvor die Frage gestellt hatte: `Wer wird für mich mit diesem Schurken fertig?` Die Ermordung eines so betagten Mannes bewegte Asma bint Marwan dazu, respektlose Worte über den Propheten zu äußern. Dafür wurde auch sie mit dem Tode bestraft“.

    Die eigenen Überlieferungen des Islam erweisen zweifelsfrei, dass der Gesandte Allahs weniger ein Prophet im jüdisch-christlichen Verständnis, als vielmehr eindeutig, nach westlichen Maßstäben, ein gemeiner Auftragsmörder und Verbrecher war.
    Attentate, Morde, Grausamkeiten und Folter müssen bei einer Gesamtbeurteilung des moralischen Charakters Mohammeds und seines Prophetentums nach allgemein menschlichen Maßstäben berücksichtigt werden. Dabei „kann nicht übersehen werden, dass die Quelle für das schmerzliche Merkmal im Islam (das Blutvergießen) im Laufe seiner ganzen Geschichte in den Massakern des Propheten an seinen Gegnern zu suchen ist, sowie in der Theorie des Korans, dass ausgiebiges Blutvergießen das Merkmal eines wahren Propheten in einer bestimmten Phase seiner Laufbahn sei“ (Ibn Warraq: „Warum ich kein Muslim bin“; S. 473).

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