Drei neue Bücher von Rolf Stolz

Informationen zu drei neuen Büchern von Rolf Stolz

(Vorworte, Inhaltsverzeichnisse)

Nr. 1: Rolf Stolz „Machtbestreitung. Politische Essays I“, Paperback, 240 Seiten, BOD Verlag, Norderstedt 2009, ISBN 9783839104293                             14,90

Nr. 2: Rolf Stolz „Auf Nachfrage. Kolumnen und Artikel“, Paperback, 240 Seiten, BOD Verlag, Norderstedt 2009, ISBN 9783839104606                             17,00

Nr. 3: Rolf Stolz „Nur Kunst. Essays zu Kunst und Kultur“, Paperback, 120 Seiten, BOD Verlag, Norderstedt 2009, ISBN9783839101452                                9,90

Nr. 1: Rolf Stolz „Machtbestreitung. Politische Essays I“

Vorwort

Dieses Buch umfaßt Essays aus rund zwanzig Jahren – zum Teil erschienen in Sammelbänden bzw. Zeitschriften wie „Ökologie“ und „Frieden 2000“, zum Teil unveröffentlicht. Er ergänzt den Band „Auf Nachfrage. Kolumnen und Artikel“ (Norderstedt 2009, 240 Seiten, ISBN 978-3- 839104-60-6). Meine Aufsätze aus den siebziger und achtziger Jahren – aus der Zeit der Studentenbewegung, der unabhängigen antirevisionistischen Linken, dem ersten Jahrzehnt der GRÜNEN – sollen zu einem späteren Zeitpunkt zusammengetragen werden.

Im Inhaltsverzeichnis ist angegeben, wann der einzelne Essay entstand bzw. um welche Fassung es sich handelt. Auch wenn ich um  der besseren Lesbarkeit willen einzelne Stellen redaktionell bearbeitet habe, habe ich darauf verzichtet, Zeitbedingtes und Fehleinschätzungen nachträglich zu korrigieren. Der politische Prozeß hat zwar seine Voraussetzungen, Vorgaben, Hypotheken, Barrieren, aber er ist dennoch in seinem Kern ergebnisoffen und nicht mittels Prophezeiungen zuverlässig vorherzubestimmen und präventiv zu steuern. Mehr, als das Geschehene zu deuten und mögliche Zukünfte zu beschreiben, ist menschenunmöglich.

Thematische Schwerpunkte sind Zustand und Aussichten des linken Lagers, die Gefahr faschistoider Entwicklungen und der Kampf für umfassende Freiheit, Alternativen zur katastrophenträchtigen deutschen Zuwanderungspolitik und zur schleichenden Islamisierung, Gegenentwürfe zum jetzigen Deutschland, das Dreieck einheimischer Militarismus – Besatzungstruppen – Friedensbewegung, Binnenkonflikte und Perspektiven der GRÜNEN, Bewußtmachung und Sühne des Menschheitsverbrechens der Vertreibung,  die Überwindung des Status Quo in Europa.

Rolf Stolz

Inhalt

Bibliographie der Sachbücher   5

„Mündigkeit der Deutschen – nach innen und außen“ (2001)   7

„Elend und Hoffnung der Linken“ (1992)   10

„Die Linke und das Prinzip Leistung“ (1990)   20

„In Schönhubers Fußstapfen, geführt von seinen Epigonen und

Erben?“ (1998)   24

„Faschismus, Faschisierung und Antifaschismus – Einige Überle-

gungen zu einem aktuellen alten Problem“ (1990)   30

„Einige eigentlich selbstverständliche Gedanken zu unserer und

anderer Freiheit“ (1990)   42

„Deutsche und Ausländer in Deutschland – welche Zukunft?“

(1998)   46

„Grundelemente einer verantwortbaren Einwanderungspolitik“

(1998)   48

„Deutschland und das Morgenland“ (1997)   56

„McDjihad: Amerikanismus und Islamismus auf dem Vormarsch“

(2007)   73

„Sumpfblüten im Herbst“ (2001)   92

„Zahlen und Konsequenzen“ (2003)   94

„Die Brücke Deutschland – jenseits der Blöcke, zwischen den

großen Mächten“ (1990)   99

„Die Deutschen und ihre Nation – als ein gewöhnliches Volk einen

besonderen Weg gehen“ (1991)   105

„Unsere Feinde, unsere Freiheit“ (1991)   115

„Ein kühler, ruhiger Kompromiß“ (1990)   120

„Mensch – Europäer –Deutscher“ (1991)   124

„Ansätze zum neuen Denken – Beginn einer neuen Bewegung“

(1995)   129

„Das strategische Dilemma der Friedensbewegung – zwischen

Golfkrieg II und Golfkrieg III?“ (1992)   135

„Warum gerade Deutschland, warum gerade jetzt?“ (1990)   145

„Blockfreiheit: Bewußt die Fesseln sprengen“ (1990)   152

„Wer will die fremden Truppen?“ (1992)   159

„Das Ende der Unmündigkeit“ (1990)   170

„Die Souveränität der Staaten, die Volkssouveränität und die

globale Zukunft“ (1998)   177

„Die deutschen GRÜNEN – wo geht die Reise hin?“ (1994)   180

„Die GRÜNEN, eine Partei der achtziger Jahre?“ (1991)   184

„Die GRÜNEN und die Zukunft“ (1992)   203

„Die GRÜNEN im Herbst – Herbst der GRÜNEN?“ (1989)   210

„Zwölf Thesen zu einer  zu einer Zukunftsperspektive des Gebie-

tes Kaliningrad/Königsberg“  (1997)   213

„Zwischenruf: Königsberg – noch einmal fünfzig verlorene Jahre?“

(1997)   218

„Vierzig Jahre: Was aus den 68er Bewegungen wurde“ (Fassung

2008)   220

„In einem nicht gewesenen Land“ (1991)   235

Nr. 2: Rolf Stolz „Auf Nachfrage. Kolumnen und Artikel“

Vorwort

Eine Stellung zu haben: das Ideal der beamteten Funktionsträger. Stellung zu nehmen: unerwünschte Einmischung der freien Geister in die Machenschaften der Machthaber und die Bierruhe der Sklavenseelen. Erst recht sind Stellungswechsel, widersprüchliche und sich im Laufe der Zeit ändernde Einstellungen denen ein Greuel, die stets recht zu haben und auf der richtigen Seite zu stehen vermeinen und deren Leben sich in den engen Lauf-Bahnen des Sich-Hochdienens und geregelter Karrieresprünge vollzieht. Wer sich nicht mit dem multifunktionellen linksliberalkonservativen Spießertum gemein macht, der gilt hierzulande schnell als umstritten und wird verfemt.

Wie jene radikale Minderheit, die lesen kann und denken will, hier dokumentiert finden wird, bin ich den offenen Fragen unserer Geschichte und Gegenwart nicht ausgewichen und habe mich nicht geflüchtet in die nichtssagenden Formelkompromisse der politischen Korrektheit. Die angeblich Anständigen, die ihren Aufstand nur veranstalten, um ihre Vor(ur)teile und den Schlaf der Welt zu verteidigen, wird das weder freuen noch wird es sie umstimmen. Ihnen ist im übrigen schon das von mir gewählte Medium, die Berliner Wochenzeitung „Junge Freiheit“, verdächtig bis verhaßt. Sie scheuen den Meinungsstreit, sie scheuen alles Ungewohnte und Unabgesicherte – die scharfe Polemik, den bitteren Sarkasmus, die vieldeutige Ironie. Immer geht es ihnen nur um die Sicherheit ihrer Pawlowschen Reflexe auf bestimmte Reizworte und um Denunziation mittels zurechtfrisierter Zitatensammlungen. Lassen wir sie rechts liegen – der Weg vorwärts geht an ihnen vorbei und über sie hinweg.

Meine Kolumnen für die „Junge Freiheit“ sind seit der ersten vom 23. Mai 2003 hier über sechs Jahre hinweg vollständig gesammelt, ebenso alle politischen Artikel und Kurzkommentare bis zum Frühjahr  2009 – unter Korrektur kleiner Druckfehler so, wie sie in der  JF erschienen.. Lediglich einige Aufsätze zur Literatur, die sich mit deutschen Dichtern (Gertrud Kolmar, Heinrich Schirmbeck) auseinandersetzen, fehlen und werden an anderer Stelle neu veröffentlicht. Was meine Haltung zur wichtigsten Zeitung des Nonkonformismus und zu den Kampagnen gegen sie betrifft – dazu sagt der dieses Buch einleitende, an Giovanni di Lorenzo gerichtete Brief das Nötige. Er blieb unbeantwortet – was sollte auch jemand zu schreiben haben, der ohne eigenes kritisches Denken das nachschreibt, was ihm von oben her vorgeschrieben wird.

Niemand entgeht unserer Geschichte – weder die Verdrängungskünstler, die mit einem Schlußstrich die fortwirkende Vergangenheit entsorgen wollen, noch die zwanghaften Repetierer, die in der theatralischen Phantasmagorie eines „Widerstandes“ gegen einige Unbelehrbare aus der NPD-Ecke nichts offenbaren als ihre eigene Unbelehrbarkeit und Unfähigkeit zum Verstehen und Überwinden des Faschismus. Gerade mit den blinden Flecken ihres Geschichtsbildes – den Massenvertreibungen nach dem Zweiten Weltkrieg, den Massenvergewaltigungen durch die Rote Armee und der Fortsetzung der Judenverfolgung im Nachkriegsstalinismus – konfrontiere ich den Leser. Jenseits von liberaler Selbstzufriedenheit und pseudolinker Detailkrittelei versuche ich ein nüchternes Bild einiger zentraler Aspekte der heutigen deutschen Gesellschaft und ihres Staates wie auch der EU-Zwangsgemeinschaft zu zeichnen und Auswege aus Ausbeutung, Unterdrückung und Kriegsgefahr aufzuzeigen. Ich gestehe gern, daß ich den Herrschenden nicht schmeicheln wollte, daß ich das Unrecht nicht lediglich leise anzweifele, daß ich auf Schärfe und Zuspitzungen nicht verzichtet habe. Diese kurzen Essays sind keine definitiven Definitionen und keine letzten Antworten, sondern provisorische Versuche des Begreifens und des Erklärens –  verpflichtet den alten Wahrheiten und Werten unserer europäischen Kultur, der stets unvollendeten Aufklärung, der Idee solidarischer und zugleich souverän sich selbst bestimmender  Völker und Einzelmenschen, der Utopie eines anderen Deutschlands in einer etwas besseren Welt .

Rolf Stolz                         Mai 2009

Inhaltsverzeichnis

Vorwort  7

Brief an den Chefredakteur der  „ZEIT“ zu  deren Kampagne gegen die „Junge Freiheit“  8

Teil I: Kolumnen

Zum Augenarzt  10

Herausforderung  10

Wiedervereinigt – der Räuber mit dem Beraubten  11

Leere Kirchen  12

Anstiftung  13

Antisemiten  14

Kriegsweihnacht  15

Gratwanderung  16

Im Nachhinein  17

Wa(h)re Größe  17

EU-Altlasten  18

US-Schuldenfalle  19

Fegefeuer  20

Vertreiberfreunde  21

Zeit zur Revolte  22

Feinde Israels  23

Jenseits der Chimäre der Einzigartigkeiten  24

Der Traum von wirklichen Reformen  24

Kein Platz für Völkermordbeschöniger  25

Welche Politik jetzt nottut  26

Srebrenica und Nemmersdorf  27

Arme Politiker  28

Was uns erwartet  28

Wieder christlich?  29

Wir sind die Mehrheit  30

Maximalprofit als Daseinszweck  31

Marsch in die totale Pleite  32

Dunkelmänner aus der Schmuddelecke  33

Kulturkampf-Fronten  33

Mut der Verzweiflung  34

Diskussionen ums Löschwasser  35

Leichtmatrosen und Amateuradmirale  36

Deutschland zittert  37

Morsch und abgewrackt  38

Gegenwärtige Schuld  38

Die Dilemmata der Demokraten  39

Schrumpfkopf im Supermarkt  40

Merkel-Dämmerung  41

Wie wird verkurnazt?  42

Was tun?  43

Mitleid  43

Rückzug? Und dann?  44

Etiketten, Schwindel  45

Islamisierung, Orientalisierung, Dhimmisierung  46

Kammerjäger-Arsenal  47

Unser Pantheon  48

Antideutsche Politik und Polemik  48

Von Christen und Antichristen  49

Quer zu den Fronten  50

Hitler und Kohl  51

Wettlauf um den politischen Ausverkauf  52

Krisen, Kriminelle, Kassensturz  53

In der Gletscherspalte festgeklemmt  53

Zukunftsstaat DDR?  54

Erst ruinieren, dann abkassieren  55

Vertreibung unter Politbeton  56

Entsetzen und Schockstarre  57

Teil II: Artikel und anderes

Wege jenseits der Alten Sackgassen – Krach im „Friedenskomitee 2000“  58

Aufbruch von unten (Debatte: Neubestimmung jenseits der Machtblöcke)  60

Der Fragebogen der „Jungen Freiheit“ 62

Flott erzählte Anekdoten (Rezension von Peter Sichrovsky „Der Antifa-Komplex. Das korrekte Weltbild“)  63

Ein Sammelsurium von Originalen - Vor 20 Jahren fand in Karlsruhe der Gründungskongreß der Grünen statt (Erster Teil)  66

Zwanzig Jahre Die Grünen – Die Partei, die nicht deutsch sein will (Zweiter Teil)  70

„Den Andersdenkenden nicht ausgrenzen“ („Kampf gegen Rechts“: Prominente äußern sich in der JF zur Gefahr der Einschränkung des Meinungsspektrums in der Demokratie)  75

Familienchronik einer Hilfstruppe - Der Parteienforscher Joachim Raschke hat sich über die Zukunft der Grünen Gedanken gemacht  75

Heimat (Die Nation ist kein leerer Wahn. Nationale Identität II: Politiker und Publizisten nehmen Stellung)  78

„Gnadenlose Verharmlosung“ (Nach den Terroranschlägen: Der Publizist Rolf Stolz im Interview mit C. Anders über die Gefahren eines fundamentalistischen Islam)  79

Die andere Form des Kolonialismus – Indiens bekannteste Schriftstellerin Arundhati Roy klagt die Arroganz der westlichen Welt an  82

Das Geschäft mit der Einwanderung 84

Integration als Existenzgrundlage 89

Auferstehung des Pädagogen 93
Frauen in der Macho-Religion -
Hans-Peter Raddatz widmet sich in seinem jüngsten Werk dem Frauenbild im männerzentrierten System des Islam  97

Mühsamer Weg einer Bekehrung 100
Niemand weiß, was nach ihm kommen wird – Jassir Arafat: Der erste Präsident der Palästinenser war ein Terrorist und Mörder, aber auch ein Freiheitskämpfer und Friedensnobelpreisträger  103

Ein Schweinchen namens Joschka – Selbstmord auf Raten: Von der Grünen Partei, die sich vor 25 Jahren gründete, ist wenig übriggeblieben  106

Trotzdem – Zum Tod von Wolfgang Venohr  108

Vorwärts in die Vergangenheit – Bündnis 90/Die Grünen: Für den kleinen Koalitionspartner stellt sich mit dem drohenden Machtverlust die Existenzfrage / Zwischen neuer Linkspartei und SPD  109

Bruder Massenmörder 111

Auf einem ungewissen Kurs – Bündnis 90/Die Grünen: Die Partei droht nach dem Ende von Rot-Grün und dem Rückzug Fischers ins Schlingern zu geraten  111

Vertreibungen sind durch nichts zu rechtfertigen – Ohne die Bereitschaft zur Sühne der Vertreiberstaaten kann es zu keiner ehrlichen Aussöhnung kommen  113

Blinde Unterwerfung – Aufklärung und Mission: Der Islam und die europäischen Fronten  115

Die Steine und die Hunde 116
Fromme Wünsche
117
Luftnummern
118
Dokument der deutschen Geistesmalaise – Einwanderung: Mit einer Sonderausgabe zum Thema „Migration“ verteidigt die Zeitung „Das Parlament“ die Zuwanderungspolitik der vergangenen Jahrzehnte  118

Nicht europatauglich 120

Koordinierter Vormarsch 120

Von deutschem Selbsthaß 121

Eigengewächse 124

Joschka war für sie ein „Schweinchen“ – Ein halbes Leben: Die Grünen-Mitbegründerin Petra Kelly wäre heute sechzig – ein Weggefährte erinnert sich  125

Auf der Suche nach einer grünen Identität – Die Grünen: Die einstige linke Protestpartei ist im ideologischen Niemandsland angekommen / Wähler aus der Mittelschicht  127

Am Inhalt wird es nicht scheitern – Hamburg: Die Voraussetzungen für eine schwarz-grüne Koalition sind günstig / Positionen der GAL auch in der Union mehrheitsfähig  130

Begriffsstutzig – Multikulturellegesellschaft  131

Jeden Tag neue Abenteuer – Die Autobiographie eines Nichtprominenten vermittelt Einblicke in das Wie und Warum der Geschichte  132

Häuslich eingerichtetDschihad in Deutschland  134

Spiel mit dem Feuer – Gewalteskalation bei Castor-Transport  135

Kniende Haltung 135

Nr. 3: Rolf Stolz „Nur Kunst. Essays zu Kunst und Kultur“

Vorbemerkung

Dieser Band vereinigt  kürzere und längere Aufsätze, die sich dem zuwenden, was nach dem Wesen Gottes und dem Sinn des Lebens das Allerschwierigste ist: die Kunst. Meine Essays stammen aus den letzten zwanzig Jahren. Teils sind sie bisher unveröffentlicht, teils erschienen sie in Zeitungen und in Zeitschriften wie „Gegengift“ oder  „Skriptum“. Teils handelt es sich um kurze Zwischenrufe im Disput, teils um den Versuch, ein annähernd ausreichendes Bild einer Künstlerpersönlichkeit zu geben, die wie Gertrud Kolmar oder Heinrich Schirmbeck allzulange allzuvielen unbekannt blieb.

Vielen bedeutet die Kunst nichts, manchen alles. Aber  was sie diesen wenigen bedeutet, das ist zersplittert in zahllose Möglichkeiten und Widersprüche, das ist nicht auf eine der einfachen Formeln zu bringen. Weder ein bürgerlicher oder proletarisch-sozialistischer  Realismus noch ein aristokratischer Antirealismus  sind mehr als einer unter  vielen Wegen zu einem unbekannten und nicht in Definitionen einzufangenden Ziel. Daher geht es mir immer um beides – um die Rebellion gegen miserable Realien wie und die Perspektiven  einer anderen Kunst in einer neuen Kultur oder  anders gesagt einerseits um kulturrevolutionär-politische  Veränderung und andererseits darum, die engen Grenzen des Politischen zu überschreiten und ins Freie, ins Geistige vorzustoßen. Ich scheue weder die Provokation noch die Polemik, denn nur im Meinungsstreit und in der offensiven Klärung ist Klarheit und Überblick erreichbar. Wenn meine Essays anstößig sind und Anstöße geben zum Nachfragen, Nachdenken, Selbstdenken, haben sie ihren Zweck erfüllt.                                                                                   Rolf Stolz

Inhalt

Vorbemerkung 3

In Sachen deutsche Literatur:  Gesichtspunkte und Fraglichkeiten 6

Kulturpolitik? Kulturnation? Die Unterbietung der Null-Linie

beenden! 22

Unsere Kultur: Was noch nicht ist, aber werden könnte 29

Möglichkeit und Unmöglichkeit der Gedichtkritik 31 

Gertrud Kolmar – Dichterin des Widerspruchs 42

Seine Zeit ist die Zukunft -  Über Heinrich Schirmbeck 67

Claus Sommerhage (9. 12. 1950 – 16. 7. 2003) – Anmerkungen zu einem eher Unbekannten 72

Photographieren: Warum macht man das, was macht man

da ? 84

Erziehungsnotstand als Gesellschaftskatastrophe: Über das Buch von Horst Hensel „Erziehungsnotstand – Eine Streitschrift für

Erziehungspolitik“   91

Über  „Jakobs Bericht und andere Erzählungen“ von Kenneth Lewan 95

Zwischenruf: Establishment-Avantgarde 98 

Zwischenruf: Dichtung in dieser Zeit 99

Zwischenruf: Schami contra Loest 100

Zwischenruf: Primat der Kultur 102

Die eigene Sprache 106

Neue Kultur – Volkskultur 109

Über den Autor 119

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